Unsere Chronik

Kein Märchen, sondern die Kraft und der Wille in die Selbstständigkeit zu gehen.

  • 1899
    gründete Bernhard Krabbe den Betrieb an der Dinxperloer Strasse. Er führte eine Hufbeschlagschmiede mit Stellmacherei und versorgte verschiedene Kunden, hauptsächlich Bauern, Kohlenhändler und Transportunternehmer, da diese meistens mit Pferdefuhrwerken ihre Güter transportierten.  Sein Sohn Johann erlernte den Handwerksberuf des Schmiedes in der väterlichen Werkstatt und legte 1942 die Meisterprüfung ab.

  • 1942
    Nach dem Tode seines Vaters übernahm Johann die Schmiede, inzwischen wurden nicht nur Pferde beschlagen und Wagen gefertigt, sondern auch Gitter und Tore.

  • 1945
    Bombenangriff im März, das Wohnhaus und die Werkstatt lagen in Schutt und Asche, die Familie wurde bei einem Bauer untergebracht. Darauf machte sich Johann Krabbe ans Werk, Werkzeuge aus den Trümmern zu bergen um behelfsmäßig eine Schmiede zu betreiben.

  • Nach 1945
    Der Wiederaufbau der Stadt Bocholt brachte auch für die Schmiede eine neue Aufgabe. Neben Hufbeschlag wurden vermehrt Treppengeländer, Gitter, Türen  und Tore gefertigt. Der Handwerksbetrieb beschäftigte nun auch schon einige Gesellen und Lehrlinge . Sohn Bernhard war auch Lehrling in der Werkstatt und legte nach seiner Gesellenprüfung im April 1964 die Meisterprüfung zum Schmied ab. Vater Johann betrieb weiter den Hufbeschlag, Sohn Bernhard spezialisierte sich auf die Fertigung von Treppen und Geländern, eben auf fast alles, was an einem Neubau aus der Hand des Schlossers zu fertigen ist.

  • 1968
    Nach dem Tod von Vater Johann Krabbe übernahm Sohn Bernhard den Betrieb als "Schmiede und Schlosserei"

  • 1994
    Auch Ulrich Krabbe lernte im elterlichen Betrieb, legte seine Gesellen- und auch Meisterprüfung ab und führte gemeinschaftlich mit seinem Vater seit 1994 den Betrieb, der einst Pferde beschlug und heute zur wichtigsten Schlosserei in der Umgebung heranwuchs.

  • 2011
    Mittlerweile hat auch Ulrich Krabbes Sohn; Jan-Bernd Krabbe seine Gesellenprüfung als Jahrgangsbester des Innungskreises Bocholt absolviert und legte kurz darauf mit einer sehr guten Meisterprüfung nach. Nachdem Bernhard Krabbe sich langsam des Alters entsprechend zurückzog, ging der Betrieb wieder in die Führung der Familie. Vater und Sohn leiten das Unternehmen zielgerade in eine vielversprechende Zukunft.

  • 2015
    Nach einem langen gesundheitlichen Kampf verlaß uns Seniorchef Bernhard Krabbe. Nach großer Trauer ging ein wichtiger Teil des Familienunternehmens. Sein Name ist stets bestehen geblieben.